Sweden-24-Russia
So, this was Russia. :) Eine geniale Erfahrung mal das Mütterchen besuchen fahren. Wir sind von Lulea mit dem Bus nach Oulu gefahren und von dort dann mit dem Bus weiter. Alles in allem waren wir 9 Tage unterwegs, alles mit dem Bus. Davon haben wir 4 Nächte im Bus verbracht. Und ich kann wirklich sagen, das ich eine Allergie gegen Bus- Übernacht- Fahrten entwickelt habe. GRAUENHAFT! Aber gut, dafür wars verhältnismäßig billig. :) Aber weiter im Text. Wir sind eben von Oulu aus direkt weiter zu Grenze gefahren und haben Russland betreten. Die Einreise ist (wenn man ein gültiges Visum hat) kein Problem und geht wirklich schnell dahin. Die 1. Stadt, in der wir Pause gemacht haben war Vyborg. Man muss sich das so vorstellen. Nachdem man vom Reiseleiter gewarnt wird, seine Wertsachen gut zu verstauen oder sie am besten gleich im Bus zu lassen geht die Tür auf. Soald man das Freie betritt strömen Mensche auf einen zu, die einem alles verkaufne wollen. Hauptsächlich Schwarz-kopiene von CD's, DVD's, Videos, ber auch alles andere wie Nachtsichtgeräte, Armeeabzeichen aus Russland, andere typische russische Dinge. Sobald man die abgewimmelt hat kommen die Mütter mit den Kindern am Rücken und betteln um Geld oder was zum Essen. Auch sind sie wirklich lästig. Florian, ein Studienkollege von mir aus Deutschland, hatte einen Jungen 20 Minutne am Hals. Der ist ihm die ganze Zeit nachgelaufen und hat um Geld gebettelt. Keine Chance ihn loszuwerdne. Erst als Florian den Bus betreten hat, war Ruhe. Dann kommen die alten Frauen, die größten Verlierer seit die Sowjetunion zerfallen ist und preisen ihre handgemachten Sachen an. Dann kommt man eigentlich erst auf den Markt. Der ist ganz ok, man bekommt alles (was legal ist) dort. Ich bin überzeugt auch alles illegale. Dannach sind wir weiter nach St. Petersburg gefahren. St. Petersburg ist eine bemerkenswerte Stadt. Sehr westlich (wer die Geschichte von St. Petersburg kennt weis warum), hat aber einen gewaltigen östlichen Einschlag. Auch ist es relativ schmutzig überall. Verglichen zu westeuropäischen Standard. Aber die Paläste und Bauwerke sind unglaublich schön! Mehr als nur prunkvoll. Außerdem sieht man, das die Zaren Gold geliebt haben. In St. Petersburg haben wir im größten Hotel vor Ort gewohnt, dem Pribaltiska. Das war auch jenes, in dem Putin eine Woche vor unserer Ankunf die Konferenz mit Schröder und Chirac zum Thema Irak- Krieg abgehalten hat. In St. petersburg haben wir die meiste Zeit verbracht und ziemlich viel angesehen. Ich hab mich dann, bevor wir weiter nach Moskau gefahren sind, mit meiner Bekannten Julia getroffen, die in St. Petersburg wohnt. Sie hat uns einen kleinen Einblick in das Leben eines Studenten in St. Petersburg gegeben. Was man nicht glaubt, die St. Petersburger sind verrückt nach Palatschinken in allen Variationen. :) Süß, sauer, mit Fleisch, mit Gemüse, mit Kaviar, mit Käse, man bkeommt alles. Und das auch für Russen sehr günstig. Allgemein kann ich berichten das es überall 2 Preise gibt. Einen für Russen, einen für Nicht- Russen. Eintritt in der Erimitage (eines der größen Kunst Museen in Europa, u.U. sogar gößer als das Louvré) für Russen 1,-, für alle anderen 10,-. Studenten immer gratis. Bemerkenswert. Naja, wie gesagt sind wir dann weiter nach Moskau. Diese Stadt ist wirklich schön. Von den offiziell 9 Millonen Einwohnern merkt man nicht viel, es hat Parks und Fußgängerzonen (was St. Petersburg sehr abgeht). Der Bereich um den Kremel ist beeindruckend, der Rrote Platz hats wirklich in sich und auch Herr Lenin strahlt noch immer eine gewisse Anziehungskraft aus, wenn auch eine sehr puppengleiche. :) Nach zwei Tagen in St. Petersburg haben sind wir wieder über Nacht nach St. Petersburg gefahren, wo wir noch etwa einen Tag übrig hatten. Das Wetter wurde von Tag zu Tag besser. Zu beginn unsrer Reise wars bewölkt, am Ende hatte es in der Früh bereits 20° und der Himmel war Wolkenlos. Nach den Temperaturen im hohen Norden war das eine Genugtuung wieder mal die Kraft der Sonne zu spüren. Ja, und dann sind wir wieder zurück. :) Bei der Ausreise haben wir 6 (!) Passkontrollen auf der Russischen Seite der Grenze gehabt und 1 auf der Finischen Seite. Haben uns offensichtlich garnimma gehn lassen wollen. :) Wem diese Beschreibung zu schnell und undetailliert war, ich hab einige Geschichten zu erzählen. Nur sind mir meine FInger u wertvoll um das alles hier hin zu tippen. :) Ich hoffe ihr verzeiht mir das. Alles in allem, wer die Möglichkeit bekommt nach Russland zu fahren, unbedingt nutzen! Es ist eine ganz andere Welt. Ich bin gespannt wie sich Russland in den nächsten 10 bis 15 Jahren entwickeln wird, was aus diesen beiden Städten und auch dem Land wird.
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article published 05/13/2003
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